1D Kennenlerntage 20/21

Die Schüler*innen der 1D kommen aus vielen verschiedenen Volksschulen. Um zu einer eingeschworenen Klassengemeinschaft zu werden wurden Kennenlerntage in der 1. Schulwoche veranstaltet.

Am Mittwoch konnten sich die Schüler*innen bei Kennenlernspielen aneinander annähern und hatten viel Spaß die gestellten Aufgaben gemeinsam zu bewältigen.

Am nächsten Tag führte ein Förster der Waldschule Ottakring die Klasse durch den Wienerwald. Dabei konnten die Schüler*innen Tiere und essbare Pflanzen des Waldes kennenlernen. Zum Abschluss wurden Würstel am Lagerfeuer gegrillt.

Sommerschule 2020

Das war unsere Sommerschule …

  • … 168 motivierte Schüler*innen in 13 Gruppen,
  • … 1 hilfsbereiter und interessierter Buddy,
  • … 4 engagierte Lehrer*innen,
  • … 9 engagierte Student*innen und
  • … 1 kompetente Mentorin!

Unser Fazit: Ein äußerst erfolgreicher Start der Schüler*innen ins neue Schuljahr!

Es wurden in diesen Tagen zahlreiche schöne Projekte durchgeführt:

Science Fair „Nachhaltig leben“

Dass wir alle vor großen ökologischen Herausforderungen stehen, ist Schüler*innen spätestens seit der Fridays for Future-Bewegung bewusst. Aber welche Maßnahmen können konkret gesetzt werden, um im Alltag und auch in der Schule ressourcenschonend und nachhaltig zu leben? Die Schüler*innen der 6N2 und 6N3 haben sich im Rahmen einer sogenannten Science Fair (Forschungsausstellung) eingehend mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und eigene Ideen zu nachhaltigem Handeln entwickelt. Das über mehrere Monate laufende Projekt umfasste mehrere Arbeitsschritte bis hin zu einer Abschlusspräsentation der Einfälle und Experimente vor einer dreiköpfigen Jury.

Die bearbeiteten Themen waren sehr facettenreich und die Schüler*innen zeigten viel Kreativität bei der Problemlösung. So wurde das Thema Wasserverschwendung aus mehreren Blickwinkeln betrachtet. Man versuchte etwa Wasser zu sparen, indem der Wasserausfluss des Wasserhahns kreativ manipuliert oder eine wassersparende Toilettenspülung entwickelt wurde. Eine andere Idee war der Bau einer automatischen Bewässerungsanlage für Pflanzen, um das Raumklima zu verbessern. Auch wurde untersucht, wie Lebensmittel verderben und was man gegen die Lebensmittelverschwendung unternehmen kann. Weitere Projekte befassten sich mit Nachhaltigkeit im Schulalltag. Ein wichtiger Aspekt war in diesem Zusammenhang die Vermeidung von Plastik und Müll im Allgemeinen. Es wurden beispielsweise Alternativen zur Plastikflasche entwickelt oder der Möglichkeiten eines nachhaltigen Schulbuffets nachgegangen. Auch das Konzept einer Tauschbörse wurde ausgearbeitet. Und ist es machbar, im Klassenzimmer im Kleinen zu kompostieren? Die Antwort einer Arbeitsgruppe lautete eindeutig ja! Bei so viel Einfallsreichtum war es nicht einfach, die beeindruckendsten Projekte zu finden und zu prämieren! 🙂

7T Wellen in Wien

Die 7T erhielt den Auftrag, in Wien nach Wellenphänomenen oder wellenähnlichen Strukturen zu suchen und diese zu dokumentieren.

Dabei zählten auch Abbildungen, die im strengen physikalischen Sinne keine Wellen waren, wenn das kreative Potential vorhanden war 🙂

7T Camera obscura 19/20

Schüler*innen der 7T haben mit einfachsten Mittel eine Lochkamera/Camera obscura gebaut.

Damit wurden Bilder aufgenommen, welche dann mit modernen Methoden fotografiert wurden. Sogar ein „Selfie“ ist gelungen 🙂

the young lessings

Wir freuen uns sehr, dass unser Kreativblog the young lessings beim österreichweiten Kreativwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum Thema digital[kreativ]analog – darstellen, gestalten, mitmachen projekteuropa 2019/20 einen Preis gewonnen hat!

Wir sind sehr stolz auf unsere Schüler*innen und hoffen, auch im nächsten Schuljahr wieder viele schöne Beiträge zu sehen bekommen!

UNESCO-Tag 19/20

Nach einer intensiven, mehrmonatigen Vorbereitungsphase, an der zahlreiche Kolleg*innen beteiligt waren, fand am 13. Februar 2020 der erste UNESCO-Tag für die sechsten Klassen des BRG/BORG Lessinggasse statt.

Die Grundidee dieser Veranstaltung ist, dass sich Schüler*innen (eines Jahrgangs) an einem Tag konzentriert mit UNESCO-relevanten Themen und den von der UNO 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) auseinandersetzen. Dadurch soll auch die Tatsache, dass wir eine UNESCO-Schule und damit diesen Zielen besonders verpflichtet sind, im Bewusstsein der Schulgemeinschaft verankert werden.

Für diesen ersten Tag entschieden wir uns für eine breite Themenstreuung um einerseits auf unterschiedliche Interessen von Schüler*innen eingehen zu können, und um andererseits einen Eindruck von der Vielfalt der Aufgaben der UNESCO zu vermitteln. Dafür wurden Referent*innen unterschiedlichster Organisationen in die Schule eingeladen und einige Workshops fanden auch auswärts statt.

Nach einem gemeinsamen Kickoff in zwei Gruppen verteilten sich die Schüler*innen und die betreuenden Lehrkräfte auf die Workshops oder machten sich auf den Weg in die Stadt:

  • Die Themen Armut in Österreich und Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit wurden in den Workshops von Young Caritas in der Schule genau analysiert und besprochen.
  • Zwei Gruppen waren mit den „Shades Tours“ unterwegs und bekamen an ausgewählten Orten die Themen Armut und Obdachlosigkeit und Flucht und Asyl von Guides, die aus eigener Erfahrung sprachen, eindrucksvoll vor Augen geführt.
  • In Gender Mainstreaming (Veranstalter: Leben im Leben) ging es bei der Behandlung männlicher und weiblicher Rollenbilder, traditioneller Verhaltensweisen und Geschlechteridentitäten teils provokant und kontrovers, oft aber auch lustig zu. Auch weibliche „role models“ wie Marie Curie oder Coco Chanel kamen zur Sprache, ebenso wie die Herkunft der Geschlechtersymbole und vieles andere.
  • Von Zusammen Österreich kamen vier Integrationsbotschafter/innen mit Wurzeln im Ausland an die Schule und erzählten von ihrem persönlichen Werdegang. Die anschließende Diskussion über Werte des Zusammenlebens und Miteinanders brachte einige Emotionen an die Oberfläche und ließ niemanden unberührt.
  • Auch im Workshop Story Circle des österreichischen Integrationsfonds ging es ums Erzählen und Zuhören, um „Interkulturalität“ und um den Umgang mit „Anderssein“.
  • Der Workshop Smart City, veranstaltet von Urban Innovation Vienna führte zwei Gruppen nach einer ausführlichen Vorinformation im Wiener Rathaus in die Seestadt Aspern, wo nach einem ganz neuen Konzept ein nachhaltiger Stadtteil entsteht.
  • Eine weitere Gruppe besuchte im Wirtschaftsmuseum das CoCo-Lab, wo Jugendliche über die verschiedenen Aspekte von Konsum informiert und an interaktiven Stationen für gemeinsame Recherchen, Experimente, Rollenspiele, Debatten und Abstimmungen sowie im Innovationslabor ein gesteigertes Konsumentenbewusstsein erreicht werden soll.
  • Beim Besuch bei Streetwork, einer Organisation, die niederschwellig Jugendliche in problematischen Lebenslagen auf unterschiedlichste Weise unterstützt, bekamen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den vielfältigen Alltag von Streetworkern.

Dank der engagierten Mithilfe aller beteiligten Kolleg*innen konnte dieser erste Anlauf erfolgreich durchgeführt werden. Von Schüler*innen kam teils kritische, vorwiegend jedoch positive Rückmeldung – beides wird in die Konzeption des zweiten UNESCO-Tags 2021 eingehen.

Empörung & Engagement 19/20

„EMPÖRT EUCH! ENGAGIERT EUCH! INDIGNEZ VOUS! ENGAGEZ VOUS! OUTRAGE! GET INVOLVED! COMPROMETEOS! INDIGNAOS!“

MARKER AUF KARTON, DRAHT

Durch die „Fridays-for-Future“ Bewegung ermutigt, artikulieren immer mehr Jugendliche lautstark ihre Wünsche, Ängste und Sorgen. Um ihre Anliegen auch abseits der Demos in Bild und Wort mitzuteilen, gestalteten die Schüler*innen mit Mitteln der visuellen Werbung Transparente für eine Ausstellung im Schulhaus. Die gemeinsame Lektüre von Texten aus Stéphane Hessels Schriften „Empört Euch“ und „Engagiert Euch“ lieferte weitere Impulse für diese Arbeiten.

Die Entwürfe für ihre Demo-Transparente präsentieren die Schüler*innen als modellhafte Kundgebung selbst – in Form kleiner Drahtfiguren.

8DH Ausstellung im MUMOK 19/20

KUNSTWERKE VON SCHÜLER*INNEN DER 8DH IM MUMOK

science & art @ school – cultural collisions

SPURENSUCHE

Vor der Schließung der Schulen und Museen im März, hatten Schüler*innen unseres Kunst & Design-Zweiges (8DH) die einmalige Gelegenheit, ihre künstlerischen Arbeiten im mumok präsentieren zu können. Im Rahmen der Teilnahme am Workshop „science & art @ school – cultural collisions“ hatten wir bereits im Herbst die Ausstellung „Meet the Universe“ in der Aula der Akademie der Wissenschaften besucht, wo wir von Mitarbeitern des Instituts für Teilchenphysik Wien, und von Dr. Michael Hoch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am CERN, in die Grundlagen der Teilchenphysik eingeführt worden waren. Um neben einem naturwissenschaftlichen auch künstlerisch-kreative Zugänge zu diesem Themenbereich anzuregen, besuchten wir an-schließend das mumok, wo wir in Führungen und Gesprächen mit Kunstvermittler*innen aktuelle künstlerische Arbeitsmethoden kennenlernten. Im Kunst-Unterricht wurden die Einblicke in moderne, zeitgenössische Kunstformen dann vertieft und erweitert, im Physik-Unterricht weiterführende naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen. Indem die Schüler*innen gegenwärtige künstlerische Methoden erprobten und schließlich ihre eigenen Kunstwerke zu diesem Themenkreis konzipierten, erarbeiteten und gestalteten, setzten sie sich kreativ mit elementaren Grundfragen des Universums auseinander.

Die Arbeiten waren von 28. Februar 2020 bis 3. März 2020 im mumok zu sehen.

Shirin Duarte, Lea Konrad . 8DH

Tracking Movement

2020 . Kohle auf Papier

je 220 cm x 260 cm

Auf den großen Zeichenflächen hinterlassen beide Hände synchron, in immer wiederkehrenden automatisierten Bewegungsabläufen Spuren. Die ornamental wirkenden Grafiken entstehen mit ganzem Körpereinsatz. Die Arbeit ist vom Werk der Künstlerin Heather Hansen inspiriert.

Hanja Rothenthal . 8DH

Urknall

2019 . Fotografie

50 cm x 50 cm

Als ironische Paraphrase religiöser Darstellungen, zeigt das Foto die Erschaffung der Welt durch Gott Vater. Mit Perücke und falschem Bart jongliert er im Morgenmantel wie ein Zauberkünstler mit seinem Müsli, und erschafft so – vielleicht ganz zufällig – das Universum.

Sigrun Schmid . 8DH

Big Bang

2019 . Fotografie

75 cm x 50 cm

Die Blätter stellen den Urknall, die Entstehung von Galaxien, Welt, Natur, Menschen, allen Lebens dar. Die Ordnung der Blätter wird durch Wind, Wetter und Verrottung aufgelöst – das Kunstwerk ist vergänglich. Das Foto zeigt einen Moment in diesem Prozess.

Elida Matei . 8DH

The Unknown

2020 . Acryl und Öl auf Leinwand

100 cm x 150 cm

Als gängiges Vanitas-Motiv steht der Totenschädel symbolisch für die Endlichkeit allen Seins. Die surreale Kombination dieses memento mori mit der Darstellung einer Galaxie im Inneren des Schädels hinterfragt unser Verständnis von Vergänglichkeit und Unendlichkeit.

Hiba Boufalgha . 8DH

Caught in Infinity

2019 . Karton, Spiegelfolie, Lichterkette

70 cm x 50 cm

Dreiecke aus Karton formen eine geodätische Kuppel, welche von einer Lichterkette im verspiegelten Inneren beleuchtet wird. Durch eine Öffnung an der Basis der Sphäre gelangen die Besucher mit dem Kopf in den Innenraum, und nehmen dort ihr rekursives Spiegelbild als eine unendliche „Mise en abyme“ wahr.

Soha Khan . 8DH

16 Erden

2019 . Öl auf Tischtennisbällen Schaukasten,

75 cm x 75 cm

Im Schaukasten einer aufgelassenen Käfersammlung sind 16 modellhafte Erden in zerstörtem Zustand gleichmäßig angeordnet. Sorgfältig von 1 bis 16 durchnummeriert, erinnern sie an museale Sammlungen von bereits ausgestorbenen Wesen oder mineralischen Fundstücken.

Rukiye Kilic . 8DH

Ordnung im Chaos

2020 . Tusche auf Papier, Mobile, Infusionsbeuteln

220 cm x 220 cm

Mit Tusche gefüllte Infusionsbeutel rotieren als Mobile über einer am Boden aufgelegten Papierfläche. Aus den Infusionsschläuchen tropft stetig schwarze Tusche, und zeichnet am Papier Spuren der Bewegungen nach. Aus den auf den ersten Blick chaotischen Punkten formt sich mit der Zeit das Abbild einer strukturellen Ordnung.

Michael Chen . 8DH

Circled in

2019 . Draht, Faden

50 cm x 50 cm x 50 cm

Ein kreisförmiger, kleiner Drahtring wird von vielen schwarzen Fäden gehalten, welche ihn mit den Seiten eines größeren, ihn umschließenden Würfel verbinden. Dieser wiederum, nur von einem unsichtbaren Faden gehalten, scheint im Raum frei zu schweben.