UNESCO-Tag 19/20

Nach einer intensiven, mehrmonatigen Vorbereitungsphase, an der zahlreiche Kolleg*innen beteiligt waren, fand am 13. Februar 2020 der erste UNESCO-Tag für die sechsten Klassen des BRG/BORG Lessinggasse statt.

Die Grundidee dieser Veranstaltung ist, dass sich Schüler*innen (eines Jahrgangs) an einem Tag konzentriert mit UNESCO-relevanten Themen und den von der UNO 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) auseinandersetzen. Dadurch soll auch die Tatsache, dass wir eine UNESCO-Schule und damit diesen Zielen besonders verpflichtet sind, im Bewusstsein der Schulgemeinschaft verankert werden.

Für diesen ersten Tag entschieden wir uns für eine breite Themenstreuung um einerseits auf unterschiedliche Interessen von Schüler*innen eingehen zu können, und um andererseits einen Eindruck von der Vielfalt der Aufgaben der UNESCO zu vermitteln. Dafür wurden Referent*innen unterschiedlichster Organisationen in die Schule eingeladen und einige Workshops fanden auch auswärts statt.

Nach einem gemeinsamen Kickoff in zwei Gruppen verteilten sich die Schüler*innen und die betreuenden Lehrkräfte auf die Workshops oder machten sich auf den Weg in die Stadt:

  • Die Themen Armut in Österreich und Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit wurden in den Workshops von Young Caritas in der Schule genau analysiert und besprochen.
  • Zwei Gruppen waren mit den „Shades Tours“ unterwegs und bekamen an ausgewählten Orten die Themen Armut und Obdachlosigkeit und Flucht und Asyl von Guides, die aus eigener Erfahrung sprachen, eindrucksvoll vor Augen geführt.
  • In Gender Mainstreaming (Veranstalter: Leben im Leben) ging es bei der Behandlung männlicher und weiblicher Rollenbilder, traditioneller Verhaltensweisen und Geschlechteridentitäten teils provokant und kontrovers, oft aber auch lustig zu. Auch weibliche „role models“ wie Marie Curie oder Coco Chanel kamen zur Sprache, ebenso wie die Herkunft der Geschlechtersymbole und vieles andere.
  • Von Zusammen Österreich kamen vier Integrationsbotschafter/innen mit Wurzeln im Ausland an die Schule und erzählten von ihrem persönlichen Werdegang. Die anschließende Diskussion über Werte des Zusammenlebens und Miteinanders brachte einige Emotionen an die Oberfläche und ließ niemanden unberührt.
  • Auch im Workshop Story Circle des österreichischen Integrationsfonds ging es ums Erzählen und Zuhören, um „Interkulturalität“ und um den Umgang mit „Anderssein“.
  • Der Workshop Smart City, veranstaltet von Urban Innovation Vienna führte zwei Gruppen nach einer ausführlichen Vorinformation im Wiener Rathaus in die Seestadt Aspern, wo nach einem ganz neuen Konzept ein nachhaltiger Stadtteil entsteht.
  • Eine weitere Gruppe besuchte im Wirtschaftsmuseum das CoCo-Lab, wo Jugendliche über die verschiedenen Aspekte von Konsum informiert und an interaktiven Stationen für gemeinsame Recherchen, Experimente, Rollenspiele, Debatten und Abstimmungen sowie im Innovationslabor ein gesteigertes Konsumentenbewusstsein erreicht werden soll.
  • Beim Besuch bei Streetwork, einer Organisation, die niederschwellig Jugendliche in problematischen Lebenslagen auf unterschiedlichste Weise unterstützt, bekamen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den vielfältigen Alltag von Streetworkern.

Dank der engagierten Mithilfe aller beteiligten Kolleg*innen konnte dieser erste Anlauf erfolgreich durchgeführt werden. Von Schüler*innen kam teils kritische, vorwiegend jedoch positive Rückmeldung – beides wird in die Konzeption des zweiten UNESCO-Tags 2021 eingehen.

1C Spielebox 19/20

Brettspiel-Workshop

Der Brettspiel-Workshop in der Spielebox von WienXtra hat uns allen, auch Frau Prof. Peer und Herrn Prof. Berner, sehr viel Spaß gemacht! Mit der Freund*innen aus der Klasse und Lehrer*innen gemeinsam analog zu spielen und Neues zu entdecken war ein sehr lustiges Erlebnis 🙂

7K/RG Dialog im Dunkeln 19/20

Eine Stunde lang psychisch und physisch nachempfinden, wie es ist, blind zu sein? Das haben wir, die 7K und die 7RG, gemeinsam mit unserer Psychologielehrerin, Frau Prof. Peer, gemacht. Wir können die Führungen von „Dialog im Dunkeln“ wirklich sehr empfehlen! Einige von uns haben darüber Kommentare geschrieben und beschreiben ihre Erfahrungen folgendermaßen:

Ich habe nicht erwartet, dass es so „echt“ sein wird. Zum Glück hatte jeder einen Blindenstock, so konnte man sich besser orientieren. Am Wichtigsten waren für mich aber die Stimmen der anderen.

Ich mag das Konzept, dass man sich für eine Zeit lang in die Lage einer blinden Person versetzt, insbesondere, weil Leute mit gesunden Augen das Sehen für selbstverständlich halten.

Ich muss sagen, dass mir die Erfahrung sehr gut gefallen hat. Ich habe nach ein paar Minuten alle anderen Sinne viel stärker wahrgenommen und speziell mein Tastsinn ist enorm wichtig geworden.

Am meisten hat mich das Boot überrascht, aber ich muss auch sagen, dass ich mich als blinde Person niemals trauen würde, ein Boot zu besteigen. Es war eine sehr tolle Erfahrung, zu sehen und zu fühlen, wie Blinde ihr alltägliches Leben meistern.

„Dialog im Dunkeln“ ist ein außergewöhnlicher Ort, denn er gibt uns die Möglichkeit, die Welt anders zu „sehen“. Ich würde jedem raten, diese Erfahrung zu machen, denn es lässt einen in eine andere Welt eintauchen.

Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, aber später nicht mehr. Unser Führer war wirklich nett und auch lustig, also haben wir auch viel gelacht. Was mich vor allem fasziniert hat, war, dass er immer wusste,wo sich welche Person befunden hat, obwohl er nicht sehen konnte.

Diese Erfahrung hat mir die Möglichkeit gegeben, blinde Menschen zu verstehen und quasi nachvollziehen zu können, wie ein Tag von ihnen ausschaut.

Diese Erfahrung bringt einen an seine Grenzen und dazu, das Sehenkönnen wertzuschätzen und zu genießen, denn eine Erblindung ist leider immer möglich.

Erste Hilfe Grundkurs 19/20

45 neu ausgebildete ErsthelferInnen am Schulzentrum Lessinggasse!

In diesem Schuljahr ließen sich 45 SchülerInnen im Rahmen eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Grundkurses zu ErsthelferInnen ausbilden. Das Training durch das Österreichische Jungendrotkreuz garantiert fundiertes Hintergrundwissen und viele praktische Übungen. So werden unsere ErsthelferInnen sicher und fit im Umgang mit Erste-Hilfe-Maßnahmen im Alltag.

Wir sind sehr stolz und gratulieren herzlich!

4AB Erste-Hilfe-Kurs 19/20

Herzliche Glückwünsche an unsere 24 neu ausgebildeten ErsthelferInnen der 4. Klassen! Ihr Einsatz während des Erste-Hilfe-Einführungskurses war bemerkenswert und der Stolz auf die frisch erworbenen Ausbildungszertifikate ist groß!

3Ü Book Fair 19/20

„Being different“ – Book Fair der 3Ü

Unter diesem Motto stand das Buchprojekt der diesjährigen 3Ü-Klasse. Im Rahmen des Englischunterrichts befassten sich die SchülerInnen mit Büchern, die Geschichten von Jugendlichen mit einem geistigen oder körperlichen Handicap erzählen.

Die SchülerInnen präsentierten in Kleingruppen ihre Ergebnisse innerhalb eines „Book Fairs“. Neben kreativen Präsentationen begeisterten die SchülerInnen mit eigens erstellten „Booklets“, welche sie mit Texten und Cartoons zu ihrem gewählten Buch füllten. Die SchülerInnen hatten sichtlich Freude daran, ihrer Kreativität freien Lauf lassen zu können!

1Ü Internationales Buffet 19/20

Lernen mit allen Sinnen!

Unter diesem Motto gestalteten wir gemeinsam unsere GUG Stunde in der UE1. Jede Schülerin und jeder Schüler, sowie die GUG Professorin brachten eine traditionelle Speise oder ein Getränk ihres Herkunftslandes in den Unterricht mit. Bei einem gemeinsamen Frühstück mit türkischem Tee und Baklava, ungarischem Lebkuchen, syrischem Hummus, österreichischem Gugelhupf, thailändischem Saft und vielen anderen Köstlichkeiten aus vielen verschiedenen Nationen wurde über die Zubereitung, sowie den traditionellen Anlass der jeweiligen Speise gesprochen.

Apfeltag 19/20

Apfeltage an der Lessinggasse

Bereits zum zweiten Mal in diesem Schuljahr dürfen sich unsere SchülerInnen über schmackhafte und gesunde Äpfel aus dem Burgenland freuen!

Unterstützt wird diese wiederkehrende Aktion vom Elternverein! Wir sagen Danke!

7N1 Naturkosmetik 19/20

Wir machen Naturkosmetik!

Die SchülerInnen 7N1 arbeiteten im Schuljahr 2019/20 bereits sehr viel zum Thema Nachhaltigkeit. Nun nützten einige von ihnen die Gelegenheit und stellten Naturkosmetik nach einfachen Rezepten her. Mit biologischen Zutaten wurden geschmeidiger Lippenbalsam, duftendes Deodorant und reichhaltige Handcreme gemacht und in wiederverwendbare Gefäße abgefüllt. Die Herstellung war alles andere als kompliziert oder zeitaufwendig. Die selbstgemachten Produkte lassen sich wunderbar anwenden und sehen obendrein sehr schön aus! 😊

Es ist manchmal so einfach, etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun. Man muss es nur wollen!