Anne Frank 19/20

Musiktheaterprojekt: Das Tagebuch der Anne Frank

Zum Schwerpunkt „75 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus“ hatte das Musiktheaterteam des Borg Lessinggasse die Aufführung zweier Werke geplant.

Im Februar 2020 gelangte die Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ zur Aufführung. Als Vorlage dienten Originaleinträge aus dem Tagebuch, dem sich das jüdische Mädchen Anne Frank anvertraute, von ihrem 13. Geburtstag an, durch die Jahre, die sie mit ihrer Familie auf engstem Raum in einem Hinterhaus vor den Nazis versteckt lebte, bis die Familie verraten und ins KZ deportiert wurde.

Der russische Komponist Grigori Frid hat Stellen aus dem Tagebuch ausgewählt und unter Verwendung von Zwölfton-Reihentechnik in einer ganz intensiven, ausdrucksvollen Tonsprache für Sopran und Kammerorchester vertont. Die einzelnen Episoden der äußerst schwierigen Gesangspartie wurde unter Gesangsschülerinnen des Musikzweiges aufgeteilt, mit ihnen musizierte unser Ochester aus Schüler*innen, Lehrer*innen und Studierenden. Eine Kooperation mit einer Klasse des Theaterzweiges machte eine besonders lebendige Darstellung der Welt der Anne Frank möglich, indem die Theater-Schüler*innen nicht nur zu den vertonten Tagebucheinträgen auf der Bühne agierten, sondern auch zusätzliche Sprechszenen aus der Literaturvorlage entwickelten und die musikalischen Passagen damit ideal ergänzten.

Das zweite geplante Musiktheaterwerk, die Kinderoper „Brundibar“, die den kleinen und großen jüdischen BewohnerInnen des Ghettos Theresienstadt ein wenig Hoffnung und Halt inmitten all des Grauens des KZ- Alltages gab, war zum 75. Jahrestag der Befreiung von Theresienstadt am 8. Mai 2020 angesetzt gewesen, musste aber Corona-bedingt auf das nächste Schuljahr verschoben werden. Wir freuen uns auf eine Produktion mit SängerInnen aus Unter- und Oberstufe und unserem Schüler*innenorchester!

2B e-Home Mittelalter 19/20

Im Home Schooling Unterricht beschäftigte sich die 2b mit dem Mittelalter. Nach dem virtuellen Rundflug über eine Burg, sollten die SchülerInnen selbst eine mittelalterliche Burg nachbasteln. Eine besonders schöne Burg ist dabei von Romina entstanden.

e-Home „Quarantäne-Kunst“

Bei virtuellen Museumsbesuchen in berühmten Kunstsammlungen der Welt wählten Schüler*innen kunsthistorisch wichtige Werke aus. Nachdem sie die Bedeutung der Kunstwerke durch Recherchen und Bildanalysen beleuchtet hatten, wurden die Kunstwerke von ihnenzu Hause spontan, mit gerade zur Verfügung stehenden Mitteln inszeniert und fotografisch festgehalten.

e-Home „Zimmer mit Ausblick“

Schüler*innen zeichneten den Blick aus einem Fenster ihres Zimmers. Angeregt durch Egon Schieles berühmte Zeichnungen von Ansichten Krumaus, versuchten sie mit ähnlich reduzierter Linienführung, Proportionen und Ausrichtungen der Objekte treffsicherzu erfassen.

e-Home Blütenast 19/20

Unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen unternahmen Schüler*innen einen Spaziergang an der frischen Luft um einen kleinen blühenden Ast mit nach Hause zu bringen. In Anlehnung an „Ikebana“ und „Sumi-e“ wählten sie eine geeignete Komposition, um ihre Blüten in von ihnen bevorzugter Technik, mit den zur Verfügung stehenden Materialien, zu zeichneten oder zu malten.

1B e-Home-Märchen 19/20

Das Geschichtenerzählen und -erfinden hat Menschen immer schon über schwierige Zeiten hinweggeholfen. In Giovanni Boccaccios weltberühmter Novellensammlung „Decamerone“ etwa fliehen sieben Frauen und drei Männer vor der Pest, die in Florenz wütet, in ein Landhaus. Zehn Tage befinden sie sich dort in „Quarantäne“. Damit ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt, erzählt jeder täglich eine Geschichte. Der Fantasie sind eben auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen keine Grenzen gesetzt und so haben auch die Schülerinnen und Schüler der 1b während der Schulschließungen Märchen von fernen Ländern, verwunschenen Rosengärten und zauberhaften Fabelwesen ersonnen.

8CBT e-Home-Szenen 19/20

Die SchülerInnen und Schüler der 8CBT haben im Fernunterricht das Theaterstück „Frühlings Erwachen“ von Wedekind gelesen. Anschließend wurden eigene Szenen gestaltet: Das Mädchen Wendla aus Wedekinds „Frühlings Erwachen“ und Marianne aus Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ treffen aufeinander, Moritz Stiefel sinniert in Schnitzler ‘scher Manier über seine Gedanken, Ängste und Hoffnungen. Die unterschiedlichen Szenen zeigen, wie sich SchülerInnen hier produktiv mit Werken aus der Literaturgeschichte auseinandersetzen, ihr eigenes Textverständnis zum Ausdruck bringen und dabei auch ganz bewusst stilistische Merkmale und inhaltliche Motive der Dramatiker aufgreifen, verfremden und spielerisch anwenden.

8CH Ausflug nach Brno 19/20

Die BGW-Gruppe der Klasse 8C machte eine Exkursion nach Brünn/Brno in der Begleitung von Prof. Bernhard Münzenmayer-Stipanits und Prof. Renate Jani. Dabei gab es zahlreiche kunsthistorische Sehenswürdigkeiten zu bestaunen:

  • Besuch der Villa Tugendhat (Ludwig Mies van der Rohe, 1929/30), Führung in englischer Sprache durch den Brünner Architekturhistoriker Michal Kolař, der uns einen ausführlichen Einblick in die Geschichte der Villa wie auch in technologische Details wie den Versenkmechanismus der riesigen Glasfenster oder das ausgeklügelte Heiz- und Lüftungssystem gibt.
  • Mittagessen im Café ERA, erbaut 1927 von Josef Kranz nach Vorbildern der niederländischen De Stijl-Bewegung
  • Führung von Michal Kolař durch die Innenstadt zu Beispielen der Brünner Zwischenkriegsmoderne (u.a. Zeman Café von Bohuslav Fuchs, 1928) und der Architektur aus der sozialistischen Periode (Janáček Theater, Architekten: Jan Kotěra, Bohuslav Fuchs und Jan Víšek, Eröffnung 1965).
  • Zwischendurch Kaffeepause in der Altstadt
  • Besuch der Sammlung Jiři Valoch (Konzeptkunst von den 70er Jahren bis heute) und der Abteilung für moderne Kunst in der Mährischen Galerie
  • Nach dem Abendessen ein kurzer Blick in die spätgotische Jakobskirche
  • Baumkuchen und Kaffee am Bahnhof und Heimfahrt

6K2 Mittelalter 19/20

Mittelalter zum „Angreifen“- Profanes und religiöses Leben im Mittelalter

Warum glaubten die Menschen im Mittelalter an Vampire? Was ist ein Karner? Wie wurde Tinte hergestellt? Welche Kleidung war im Mittelalter modern? Wie bequem war mittelalterliches Schuhwerk? Wie schwer war eigentlich ein Kettenhemd?

All diesen Fragen und noch vielen mehr gingen wir bei unserem Lehrausgang, der uns in die Virgilkapelle unter dem Stephansplatz und in den Neidhart-Festsaal in Tuchlauben 19 führte, nach. Das spannende dabei war, dass wir die meisten Dinge sogar selbst angreifen, ausprobieren bzw. anziehen durften.

Lehrausgang der 6K2, gemeinsam mit Pof. Pelzeder und Prof. Wurzer