8CH Ausflug nach Brno 19/20

Die BGW-Gruppe der Klasse 8C machte eine Exkursion nach Brünn/Brno in der Begleitung von Prof. Bernhard Münzenmayer-Stipanits und Prof. Renate Jani. Dabei gab es zahlreiche kunsthistorische Sehenswürdigkeiten zu bestaunen:

  • Besuch der Villa Tugendhat (Ludwig Mies van der Rohe, 1929/30), Führung in englischer Sprache durch den Brünner Architekturhistoriker Michal Kolař, der uns einen ausführlichen Einblick in die Geschichte der Villa wie auch in technologische Details wie den Versenkmechanismus der riesigen Glasfenster oder das ausgeklügelte Heiz- und Lüftungssystem gibt.
  • Mittagessen im Café ERA, erbaut 1927 von Josef Kranz nach Vorbildern der niederländischen De Stijl-Bewegung
  • Führung von Michal Kolař durch die Innenstadt zu Beispielen der Brünner Zwischenkriegsmoderne (u.a. Zeman Café von Bohuslav Fuchs, 1928) und der Architektur aus der sozialistischen Periode (Janáček Theater, Architekten: Jan Kotěra, Bohuslav Fuchs und Jan Víšek, Eröffnung 1965).
  • Zwischendurch Kaffeepause in der Altstadt
  • Besuch der Sammlung Jiři Valoch (Konzeptkunst von den 70er Jahren bis heute) und der Abteilung für moderne Kunst in der Mährischen Galerie
  • Nach dem Abendessen ein kurzer Blick in die spätgotische Jakobskirche
  • Baumkuchen und Kaffee am Bahnhof und Heimfahrt

Weihnachtskarten

Weihnachtliche Lessingkarten für einen wohltätigen Zweck

Am Tag der offenen Tür und am Elternsprechtag gelangten die von SchülerInnen der Klassen 5N2, 5N3, 5N4, 5KMTK und 6T gestalteten Weihnachtskarten für einen wohltätigen Zweck zum Verkauf. Die mit Buntstiften, Aquarellfarben und Temperafarben auf Karton gefertigten weihnachtlichen Motive wurden mit viel Kreativität und Humor ausgearbeitet und im fliegenden Verkauf bei den genannten Anlässen angeboten. Der Verkaufserlös wurde an die Hilfsorganisation „UNICEF“ gespendet.

Teilnehmer: SchülerInnen aus Klassen des bildnerischen und naturwissenschaftlichen Zweiges bei Prof. Mag. Malgorzata Lagger

Lessingtaschen 19/20

Projekt „Lessingtaschen“ in Zusammenarbeit mit der Universität für Angewandte Kunst für „Ärzte ohne Grenzen“

Auch in diesem Jahr haben wir lässige Umhängetaschen und Turnsäcke für den Tag der offenen Tür an unserer Schule für einen guten Zweck gestaltet. In Zusammenarbeit mit der Textilwerkstätte der Universität für Angewandte Kunst unter der Leitung von Mag. art. Ute Huber-Leierer und Sen. Art. Mag. art. Gabriele Amon sind wieder überaus ansehnliche und praktische Umhängetaschen und Turnsäcke in Schwarz und Naturfarben mit dem Schullogo in interessanten Farben bedruckt worden. Diesjährig besonders hervorzuheben: Das Schullogo in leuchtender Reflexionsfarbe! Die Taschen sind ein Hingucker bei jeder Gelegenheit!

Das BRG/BORG 2 LESSINGGASSE bedankt sich bei den Betreuerinnen der Textildruckwerkstätte der Angewandten für die materielle Unterstützung und die zur Verfügung gestellten zeitlichen Ressourcen. Der Erlös aus dem Verkauf der Taschen ist für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ gespendet worden.

Teilnehmer: BRG/BORG 2 LESSINGGASSE, Mag. art. Malgorzata Lagger Institut für Kunst und Technologie/Abteilung für Textiltechnologie der Universität für Angewandte Kunst: Sen. Art. Mag. art. Gabriele Amon und Mag. art. Ute Huber-Leierer

7K Bildnerische Erziehung 19/20

Nach dem Besuch der aktuellen Albrecht Dürer-Ausstellung in der Albertina haben sich auch „unsere bildnerischen“ SchülerInnen der 7K mit dem Naturstudium auseinander gesetzt und was gehört dabei zu den schwierigsten Themen: Die Darstellung von Glas und Gläsern eben auch mit der Methode von Weißhöhungen auf Tonpapier, wie wir sie bei Dürer beobachten konnten.

Manche haben zusätzlich noch die Illustration von Unsichtbarem, wie z.B. Düften versucht.

7N&T BE Tiefdruck 19/20

Nachdem sich die SchülerInnen der 7. Klassen (7N1, 7N2, 7N3,7T) in BE kritisch mit verschiedenen Massenmedien beschäftigt haben (vor allem mit Zeitschriften, die ihnen täglich in die Hände fallen) und sie daraus surrealeCollagen hergestellt haben, wurden diese linear umgesetzt und mittels Tiefdruckverfahren vervielfältigt.

Sowohl in der Diskussion als auch in den Bildarbeiten zeigt sich, dass viele Probleme unserer Umwelt durchaus ernsthaft wahrgenommen werden und fast alle SchülerInnen beschäftigen – wenn auch nicht in so krasser Form oder düsteren Visionen, wie manche Printmedien sie erscheinen lassen. Immer wieder faszinierend sieht man auch bei diesen gut gelungenen Tiefdrucken auf handgeschöpftem Büttenpapier, wie unterschiedlich jeder einzelne seine eigenen Themen findet und einbringt.

8CBT/WPF Gallerie Knoll 19/20

Am Nachmittag des 6.11. besuchten SchülerInnen der Klasse 8CBT und des Wahlpflichtfachs PuP, im Rahmen eines Kunstprojekts gemeinsam das Depot der Knoll Galerie in der Esterhazygasse, wo Herr Hans Knoll und sein Assistent eigens für diesen Anlass drei Lightboxes aus der Serie „Défilé“ des russischen Künstlerkollektivs AES+F aufgebaut hatten.

Die Fotocollagen dieser aus insgesamt sieben Objekten bestehenden Serie zeigen lebensgroß Körper von Verstorbenen, die in Kleidungsstücke der Haute Couture gehüllt sind. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein Défilé, das ebenso an eine Modenschau wie an die Totentanzdarstellungen des Mittelalters erinnern kann und so die Jahrtausende alte Beziehung zwischen Tod und Ästhetik thematisiert.

Aus der Präsentation, bei der Herr Knoll auch von kontroversiellen Reaktionen von MessebesucherInnen auf die Arbeiten berichtete, entwickelte sich ein Gespräch, in dem es um Authentizität („Sind das echte Leichen?“) ging, um die Legitimität von der Verwendung menschlicher Körper für Kunstprojekte, um das Verhältnis von Kunstschaffenden und Werken, um verschiedene Formen und Auffassungen von Ästhetik, und nicht zuletzt um Emotionen, die solche Arbeiten in den Betrachtenden auslösen. Auch die Erkenntnis, dass viele der aufgeworfenen Fragen nicht eindeutig zu beantworten sind, sondern häufig neue Fragen aufwerfen, prägte den Gesamteindruck dieser Veranstaltung, aus der von den Anwesenden sicher niemand unberührt hervorging.

WPF-BGW Kanubau 18/19

Im Wahlpflichtfach BGW bauen Schüler_innen ein Kanu in „Skin-on-Frame“ Bauweise.

Erste Ideen und Entwürfe für ein „echtes Paddelboot“ sind an traditionelle Kayaks und Umiaks, aber auch an irische Currachs und Coracles und an moderne Faltboote angelehnt. Die Umsetzbarkeit der Entwürfe wird modellhaft erprobt. Als Bootstyp für den Bau unseres Bootes wählen wir schließlich den des kanadischen Prospector Kanus. Es soll zumindest drei Personen tragen können, leicht sein und mit einfachen Mittel gebaut werden können. Bei der Entwicklung des Bauplanes helfen uns die zahlreichen Bau- und Erfahrungsberichte von enthusiastischen DIY-Bootsbauern im Internet. Vor allem in Nordamerika gibt es eine große Community an Kanuten, die ihre Boote selbst bauen und ihr Wissen auch gerne teilen.

Das Holzgerüst fertigen wir aus astfreien Tannenholz-Leisten für die längs laufenden Senten, und aus gehobelten Haselnuss-Stöcken für die quer liegenden Spanten. Um diese Spanten biegen zu können, bauen wir aus einem Abflussrohr, einem alten Druckkochtopf, einem Gartenschlauch und einer Camping-Herdplatte eine „Dampfbiege-Maschine“, die ihren Zweck hervorragend erfüllt. Senten, Spanten, Kiel und Süllrand werden auf unserer, für den Zusammenbau errichteten Helling montiert und mit einer künstlichen Sehne verbunden. Schließlich wird das Holzgerüst lackiert um es wasserfest zu machen. Als Material für die Bespannung verwenden wir „Ballistic-Nylon“. Das Gewebe wird nach dem Aufziehen auf das Gerüst mit Hilfe eines Bügeleisens geschrumpft,und mit transparentem Polyurethan-Lack wasserfest versiegelt. Aus Holzresten werden zwei Stechpaddel gebaut.

Um die Funktionstüchtigkeit des Kanus auch testen, und mit anderen Booten vergleichen zu können, verbringen wir Ende Juni drei sonnige Tage am Campingplatz Breitenbrunn am Neusiedlersee. Neben den Testfahrten bleibt noch Zeit, die sonnigen Frühsommertage zu genießen und das Schuljahr gemeinsam ausklingen zu lassen.

Schulfest 18/19

Am 25. Juni fand das erste Schulfest des BoRG Lessinggasse statt! Sowohl Klassen als auch LehrerInnen hatten die Möglichkeit, im Vorfeld Stationen und Programmpunkte anzumelden – So kam ein besonders vielfältiges Programm zustande. Egal ob Sport, Musik oder Spiele: Es war für alle etwas dabei!

Für Sportfans standen Volleyball und ein Dodgeballturnier auf dem Programm. Die Finalrunde des Dodgeballturniers wurde gegen ein Team aus LehrerInnen gespielt. SiegerInnen dabei waren die SchülerInnen!

Wer sich mehr für Musik interessiert, konnte am überaus beliebten Karaokewettbewerb der 7M teilnehmen. Schülerinnen dieser Musikklasse saßen in der Jury, verteilten Punkte und kürten drei SiegerInnen. Fast wie bei Starmania! Es gab sogar Urkunden für alle TeilnehmerInnen. (Karaoke war sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Lehrkräften sehr beliebt… Und zum besonderen Vergnügen bewerteten diesmal die SchülerInnen ihre LehrerInnen – und nicht umgekehrt.)

Sehr beliebt waren auch die Werwolfrunden, die von Prof. Bachner geleitet wurden.

Ebenfalls sehr gut besucht war das Schachturnier der 5MN in Kooperation mit Prof. Chan und den SchülerInnen seiner unverbindlichen Übung.

Zu den weiteren Stationen gehörten das Bodypainting der 5K2, Improvisationstheater, ein Brettspielraum und gruppendynamische Spiele. 

Egal ob im Freien oder in der Schule, im 2. Stock oder im Erdgeschoß – Buffets waren dank 5M1, 6RG und 7M zahlreich vorhanden!

Das Highlight zum Abschluss bildete der Auftritt der Schulband im Hof. Mit Covers von Bands wie Rage Against The Machine und Led Zeppelin und rockigen Eigenkompositionen begeisterten sie bei Traumwetter das Publikum, das lautstark „Zugabe“ forderte.

Außerdem wurden im Zuge des Fests ein paar der Songs präsentiert, die im Laufe des Jahres in der unverbindlichen Übung „EMU“ (elektronische Musik) komponiert, arrangiert und aufgenommen worden waren.

Des Weiteren wurden besondere SchülerInnen-Leistungen dieses Schuljahres gewürdigt. Es wurden Urkunden und Zertifikate in diesem Rahmen überreicht und mit Applaus bedacht.

5K1 Flashmob 18/19

Eingebettet in eine Kurzeinheit zum Thema Internet / soziale Medien nahm die Klasse 5K1 am 29.5.2019, Wind und Regen trotzend, am Flashmob vor bzw. im Museumsquartier und im Volkstheater teil. Wetterbedingt funktionierte das Kommunizieren der Verhaltensanweisungen über die auf die Smartphones heruntergeladene App nicht ganz optimal, was aber allgemein mit Humor genommen wurde. Die Abschlussveranstaltung zum Thema digitales Mobbing im Volkstheater wurde mit Interesse aufgenommen, auch wenn sich die SchülerInnen davon etwas mehr erwartet hatten.

Ein Erlebnis der eigenen Art war es insgesamt auf jeden Fall!